Heute schenkt uns die Lesung auf unserem Pfad eine große Freude (Jon 3,1–10). Eine ganze Stadt mit ihrem König nimmt die Warnung von Jona ernst, die er Ninive zukommen läßt. Es gibt es also doch, daß Menschen von ihren falschen Pfaden umkehren! Tatsächlich taten alle in Sack und Asche Buße, als der König verkünden ließ:
“Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken. Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt. Wer weiß, vielleicht reut es Gott wieder und er läßt ab von seinem glühenden Zorn, sodaß wir nicht zugrunde gehen. Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, daß sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus.” (Jon 3,7–10)
