Karfreitag – Aus Liebe erlöst!

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Judas hat seinen Verrat vollendet und Jesus wird gefangengenommen! Das geschieht, nachdem der Herr in Gethsemane das Leiden aus der Hand des Vaters entgegengenommen hat und zu all dem, was nun vor ihm lag, sein Ja gesprochen hat!

Ein Ja, das durch Angst und Todesschmerz hindurchging!

Ein Ja, nachdem er seinen Vater gebeten hatte daß doch dieser Kelch an ihm vorübergehen solle!

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Gründonnerstag – Der sich hingebende Dienst Christi!

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(betrachtete Bibelstelle: Joh 13,1-15)

 Jesus stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war (Joh 13,4-5).

Welch großer Liebe und welch großen Gesten begegnen wir am heutigen Tag! Der Herr des Himmels und der Erde wäscht seinen Jüngern die Füße und eröffnet ihnen noch tiefer das Verständnis, wie seine Nachfolge aussieht! Es ist der Dienst: Gott dient dem Menschen in seiner unendlichen Liebe und ruft uns in denselben Dienst!

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Mittwoch der Karwoche – Dreißig Silberlinge

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(Tagestext: Mt 26,14-25)

Der Verrat Gottes, zum Preis des ungerechten Mammon! Wie oft geschieht das?

Wie oft verkaufen sich Menschen für den Mammon, für ihre Ehre, die ungeordnete Lust, die Macht ….

Dreißig Silberlinge gaben sie Judas und wußten, daß an diesem Geld Blut klebte! Es war aber nicht nur das Blut eines Menschen, was schon schlimm genug wäre! Nein, es war das Blut des Gottessohnes; jenes Blut, das sie errettet! Es war das Blut des Lammes, welches für die Welt dahingegeben wurde! Sie bezahlten den Verräter!

Und dieser? „Wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre (Mt 26,24)!“

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Dienstag der Karwoche – Einer wird mich verraten!

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 (Tagestext: Joh 13,21-38)

Welch furchtbarer Satz, in dem sich menschliche Abgründe auftun! Die Liebe verraten, den Freund verraten, den Meister und Herrn verraten!

Es wagte wohl niemand, Jesus zu fragen – außer Johannes, der Jünger, welcher mit dem Herrn besonders vertraut war und dem Petrus zunickte, es zu tun! Das Herz des Johannes war rein und dem Herrn ungeteilt zugetan! Er konnte diese Frage stellen, die alle so ratlos gemacht hatte! Einer, der liebt und dessen Herz reiner geworden ist, kann auch dem Schatten ins Gesicht blicken und braucht sich vor ihm nicht zu verbergen! So lehnte sich Johannes an die Brust Jesu und fragte: „Wer ist es?“ Diese Geste der Liebe und Vertrautheit war rein und echt, anders als der Kuß des Verräters, der im Dienst der Bosheit mißbraucht wurde!

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Montag der Karwoche – Die Liebe zu Jesus

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Tagestext: Joh 12,1-11

Welch zärtliche Geste von Maria wird uns im heutigen Evangelium gezeigt! Eine Zärtlichkeit, die sehr einer Frau entspricht und auch etwas von ihrer Schönheit und Hingabefähigkeit! Sie hat ihr Herz ganz Jesus geschenkt, und welcher Trost wird es für ihn gewesen sein, inmitten der Feindschaft, die ihn umgab, diese liebende Seele wahrzunehmen, ähnlich wie es auf seinem Weg zum Kreuz dann war, als er der heiligen Veronika begegnete!

Welche Widersprüche und Gegensätze: hier die liebende Geste einer Frau – dort Judas, schon auf dem inneren Weg zum Verrat am Herrn! Hier die Juden, die Jesus und den vom Tod erweckten Lazarus sehen wollen – dort die Hohenpriester, welche den Herrn und auch Lazarus töten wollen!

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Palmsonntag – Der Tag, an dem Jesus geehrt wurde

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In der Heiligen Woche verändern wir etwas den bisherigen Rythmus. Die Schriftauslegungen werden mehr meditativ und etwas kürzer sein, und wir verweisen auf die entsprechenden Textstellen, ohne sie abzudrucken.

 „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (aus dem Evangelium vor der Palmprozession: Mt 21,1-11)

Das Volk ist auf den Beinen, und es geschieht für kurze Zeit das, was der Wirklichkeit des Kommens des Gottessohnes entspricht: Er wird mit Jubel und Freude empfangen, das Volk empfängt seinen wahren König, seinen Messias, den lange verheißenen!

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Gottes Reich soll kommen

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Ez 37,21-28

 Dann sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Ich hole die Israeliten aus den Völkern heraus, zu denen sie gehen mußten; ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Ich mache sie in meinem Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk. Sie sollen alle einen einzigen König haben. Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen. Sie werden sich nicht mehr unrein machen durch ihre Götzen und Gräuel und durch all ihre Untaten. Ich befreie sie von aller Sünde, die sie in ihrer Untreue begangen haben, und ich mache sie rein. Dann werden sie mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein. Mein Knecht David wird ihr König sein und sie werden alle einen einzigen Hirten haben. Sie werden nach meinen Rechtsvorschriften leben und auf meine Gesetze achten und sie erfüllen. Sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe und in dem ihre Väter gewohnt haben.

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Gott sieht Herz und Nieren

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Jer 20,10-13

 Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, daß ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, daß wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen. Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach. Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.

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Die Treue des Herrn

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Gen 17,1a.3-9

 Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir und sei rechtschaffen! Abram fiel auf sein Gesicht nieder; Gott redete mit ihm und sprach: Das ist mein Bund mit dir: Du wirst Stammvater einer Menge von Völkern. Man wird dich nicht mehr Abram nennen. Abraham (Vater der Menge) wirst du heißen; denn zum Stammvater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt. Ich mache dich sehr fruchtbar und lasse Völker aus dir entstehen; Könige werden von dir abstammen. Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein. Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu Eigen und ich will ihnen Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation.

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