Das Fasten und die Werke

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Jes 58,1-9a

Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halt meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden! Sie suchen mich Tag für Tag; denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil und möchten, dass Gott ihnen nah ist. Warum fasten wir und du siehst es nicht? Warum tun wir Buße und du merkst es nicht? Seht, an euren Fasttagen macht ihr Geschäfte und treibt alle eure Arbeiter zur Arbeit an. Obwohl ihr fastet, gibt es Streit und Zank und ihr schlagt zu mit roher Gewalt. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör. Ist das ein Fasten, wie ich es liebe, ein Tag, an dem man sich der Buße unterzieht: wenn man den Kopf hängen lässt, so wie eine Binse sich neigt, wenn man sich mit Sack und Asche bedeckt?

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Das Leben wählen ist Gott wählen

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Dtn 30,15-20

Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor. Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden und der Herr, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen. Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst – heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen.

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Das heilige Fasten

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Joel 2,12-18

Auch jetzt noch – Spruch des Herrn: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat. Vielleicht kehrt er um und es reut ihn und er lässt Segen zurück, sodass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott. Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: / Wo ist denn ihr Gott? Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.

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Heilung von Wunden aus dem Unbewußten

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Am Vortag des Beginns der Fastenzeit möchte ich noch ein Thema ansprechen, welches für den geistlichen Weg nicht unwichtig – wenngleich auch nicht zentral – ist! In den vergangenen Wochen haben wir wahrnehmen können, wie der Herr uns Schritt für Schritt intensiver auf dem Weg der Nachfolge Christi führen möchte! Alles hängt von seiner Gnade – aber auch von unserer bewußten Mitwirkung – ab! Wenn nun in den kommenden Wochen wieder die Schriftbetrachtungen im Vordergrund stehen, bei denen ich meistens auf die der Fastenzeit 2017 und 2018 zurückgreife, dann werden doch Elemente des geistlichen Weges immer wieder zur Sprache kommen! So wie wir das Wort Gottes immer wieder – möglichst täglich – hören und auch die Hl. Messe nicht versäumen sollten, ähnlich wichtig ist es, uns immer wieder an unseren geistlichen Weg zu erinnern und auf die Weisungen des Heiligen Geistes zu achten, damit wir das tun, was an uns liegt, um in der Liebe wachsen können!

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Die passive Reinigung

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Auch wenn wir uns sehr bemühen, die aktive Reinigung mit ganzem Willen durchzuführen, wird es uns nicht gelingen, all das zu beschneiden und zu überwinden, was uns im Wege steht, dem Herrn auf seine Liebe vollkommen zu antworten. Zu tief sitzen in uns bestimmte Verhaltensweisen und Bindungen, die uns zudem oft gar nicht richtig bewußt sind. Deshalb kommt uns der Herr noch auf einem anderen Weg zu Hilfe, als es das Bemühen um die aktive Reinigung allein vermag!

Gott führt auf unserem intensiveren Weg der Nachfolge Christi bestimmte Umstände herbei oder läßt diese geschehen, welche uns zeigen, woran wir noch auf dem Weg der Heiligung zu arbeiten haben, wo etwas der Veränderung oder Umwandlung bedarf.

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Reinigungsprozesse

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Der klassische Weg der Nachfolge des Herrn wird in der mystischen Tradition häufig mit den Schritten Reinigung, Erleuchtung und Vereinigung beschrieben!

Mit der ernsthaften Bekehrung, dem Streben nach den Tugenden, der bewußten Aufnahme des Kampfes mit den drei Feinden – dem Teufel, der Welt und dem „Fleisch“ – beginnt der Herr den Weg der inneren Reinigung! Diese Reinigung geschieht in Bezug auf die Verhaftung an unsere Leidenschaften, wie auch an unsere Ideen, Vorstellungen, Wünsche usw.

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Der Kampf mit der Welt

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Der dritte Feind, der uns massiv vom Weg des Herrn abbringen kann, ist die zu große Nähe zur Welt. Wenn diese nicht im christlichen Sinne gelebt ist, also vom „Sauerteig des Evangeliums“ durchdrungen, dann ist die Richtung der Welt gottabgewandt und somit für unser geistliches Leben eine Bedrohung! Das Schwierige ist, daß der ständige Einfluß der Welt wenig wahrgenommen wird, während wir die Angriffe des Teufels leichter merken können und auch die Versuchungen durch das „Fleisch“.

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Das Gottvertrauen, Teil 2

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Das Gottvertrauen (Teil II)

Als Gläubige sind wir eingeladen, unser Leben nicht auf der Grundlage unserer eigenen menschlichen Natur zu gestalten, sondern ganz aus Gott zu leben. Seine Liebe, sein Wort, sein Heilswille sind unsere Sicherheit, die allen Stürmen des Lebens standhält. Im Vertrauen und Glauben verlagern wir unsere Sicherheit auf Gott und stehen damit auf festem Grund.

Dieses Vertrauen auf Gott kann prinzipiell und absolut sein und unabhängig von unseren Emotionen. Wir können nämlich aufgrund unserer eigenen Erfahrung nicht bemessen, ob Gott uns nahe ist oder sich abgewendet hat. Stattdessen ist es richtig, immer festzuhalten, daß Gott uns zugeneigt ist. Weiterlesen

Das Gottvertrauen, Teil 1

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Das Gottvertrauen

Kaum etwas dürfte für unseren geistlichen Weg wichtiger sein als das Vertrauen zu Gott. In allen Situationen des Lebens dieses Vertrauen zu aktivieren und es so als eine alles durchdringende Wirklichkeit in uns zu tragen, macht unseren Weg behende und er wird auch anziehend für andere Menschen! Deshalb wenden wir uns nun in zwei Meditationen dem Thema des Gottvertrauens zu!

Die Liebe unseres Himmlischen Vaters überstrahlt alles, sie ist das wahre Licht, das in besonderer Weise im Kommen des Sohnes Gottes sichtbar geworden ist. Jesus versucht uns dies durch sein Wort und seine Taten bewußt zu machen. Niemand kann uns der Hand Gottes entreißen; und wir sind eingeladen, uns vertrauensvoll in die Hand Gottes zu geben. Weiterlesen

Geistlicher Kampf , der Kampf mit dem Teufel – Teil 2

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Der Kampf gegen den Teufel  (Teil II)

„Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher der Teufel geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens.“ (1Petr 5, 8-9)

Das Bild eines brüllenden Löwen stellt uns deutlich vor Augen, daß wir es in diesem Kampf mit einem schrecklichen Gegner zu tun haben. Dieser ist zu allem entschlossen und hält aggressiv Ausschau nach seinem Opfer. Hinzu kommt, daß dieser Gegner sich keineswegs z.B. an ritterliche Regeln hält. Er kennt weder Mitleid noch irgendeine andere Regung, die seinem Opfer gegenüber Nachsichtigkeit zeigen könnte. Nein, der Teufel ist durch und durch böse. Seine Absichten sind Zerstörung und Gewinn von Macht. Er nutzt alle ihm gegebenen Möglichkeiten gnadenlos aus. Wenn er es könnte, würde er seine despotische Herrschaft auf der Erde ohne Einschränkungen ausüben. Doch ein Stärkerer hat ihn gebunden (vgl. Mk 3,27). Weiterlesen